Ensemble

Maja Brunner  -  Amalia Freivogel

die Wirtin vom Tobelhof

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Maja Brunner wächst in einem sehr harmonischen Umfeld auf. Vater Ernst leitet jahrzehntelang die Tanzkapelle Seebuebe. Mutter Alice ergänzt die Musikalität mit italienischem Temperament. Maja erlernt den Beruf der Sekretärin. Aber ihre grosse Leidenschaft ist die Musik. Sie ist Klarinettistin und Saxophonistin in der Jugendmusik und mit 16 gründet sie ihre erste Band.

20 Jahre lang ist sie – neben dem Beruf – Sängerin und Frontfrau verschiedener Pop- und Big- Bands. Völlig unerwartet kommt der Durchbruch 1987 in einer anderen musikalischen Sparte. Sie gewinnt den 2. Grand Prix der Volksmusik mit dem Mundartlied «Das chunnt eus spanisch vor», komponiert von ihrem Bruder Carlo Brunner. Maja macht ihr geliebtes Hobby zum Beruf. Ihre CD-Produktionen werden vergoldet. 1991 wird ihr mit vielen Weltgrössen zusammen der «World Music Award» verliehen. Im gleichen Jahr beginnt auch ihre Schauspielkarriere. Sie ist seither immer wieder auf der Theaterbühne zu sehen, wie z.B. in «Die kleine Niederdorfoper», wo sie in 425 Vorstellungen als Serviertochter Irmeli das Publikum begeisterte.

Über 20 Jahre war sie als Radio-Moderatorin tätig und präsentierte u.a. die Hit-Wälle auf der SRF-Musikwelle. Weiter hat sie sich einen Namen als Autorin von Liedtexten gemacht. Als Sängerin ist sie mit einem Repertoire unterwegs, das vom volkstümlichen Schlager bis Rock reicht.

Maja Brunner ist heute eine der bekanntesten und beliebtesten Entertainerinnen unseres Landes. Egal ob sie volkstümlichen Schlager singt, swingt oder rockt oder auf der Theaterbühne agiert. Sie versteht es, mit ihrem Können und vor allem mit ihrer Liebe und Hingabe zum Beruf immer aufs Neue zu begeistern. 

So überzeugte sie als Schwester Anita in «Ausser Kontrolle» und als herb-charmante Tante Paula in «Der schwarze Hecht». Zuletzt stellte sie als Amalie Freivogel im musikalischen Lustspiel «Stägeli uf – Stägeli ab» ihr komödiantisches Talent zum ersten Mal in einer Hauptrolle unter Beweis und überzeugte als Schwester Anita in „Ausser Kontrolle“ und als „Tante Paula“ in „Der schwarze Hecht“ oder als mütterliche Hausangestellte Frau Erni in «8 Frauen». Zuletzt stellte sie in «Floh im Ohr» ihr komödiantisches Talent als Besitzerin eines zweifelhaften Etablissements unter Beweis. Dass sie sich immer wieder Herausforderungen stellt, davon konnte man sich in der Sendung des SRF „Darf ich bitten“ überzeugen. Sie bestand dort ihre Premiere als Tänzerin mit Bravour.

Im Mai 2019 konnte sie den Prix Walo in der Sparte «Blues / Country / Roots» für die Produktion Maja & Carlo Brunner / Krüger Brothers entgegennehmen.

www.majabrunner.ch 

Erich Vock  -  Köbi

der Erbe vom Tobelhof, ihr Bruder

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Nach seiner Ausbildung an der Schauspielakademie Zürich trat Erich Vock sein erstes Engagement am Stadttheater Hildesheim an. Zurück in der Schweiz wurde er als «Bleicher Jüngling» in Paul Burkhards «Die kleine Niederdorfoper» als kommender Komiker von Publikum und Presse begeistert aufgenommen. Nicht umsonst haben Autoren wie Charles Lewinsky oder Hans Gmür Stücke für ihn geschrieben: «Diskretion isch Ehresach», «Alles erfunde!» oder «Sexy Sepp». Mit Jörg Schneider zusammen produzierte er in den 90er-Jahren sehr erfolgreich Schwänke. «Rente gut – alles gut» und «Alles uf Chrankeschii» gehören zu den grossen Lacherfolgen der beiden Vollblutkomiker. Seine grosse Liebe gehört dem Theater für Kinder. Von Ines Torelli und Edi Baur hat er die Zürcher Märchenbühne übernommen und in kürzester Zeit zu neuer Blüte gebracht.

Auch vom Fernsehen und Kino kennt man Erich Vock. So spielte er in der Sitcom «Fertig lustig» den Erich Truninger, der immer für Chaos und Unterhaltung sorgte. Ausserdem war er ein wichtiger Bestandteil der «Friends» in der Unterhaltungssendung «Benissimo». Er stand für nationale («Millionenschwer verliebt») wie internationale Kinofilme («Tell», «Save Angel Hope», «Papa Moll») vor der Kamera.

Erich Vock wurde 1995 mit dem «Prix Bernhard», 2000 und 2009 mit dem «Prix Walo» als bester Schauspieler ausgezeichnet.

Er sorgte als Travestie-Star Albin in «La Cage aux Folles» für Standing Ovations und begeisterte als Bäuerlein Heiri über 165’000 Zuschauer in «Die kleine Niederdorfoper». Er überzeugte als überforderter Arzt Urs Witschi in «Alles uf Chrankeschii» und brillierte als Köbi, der Erbe vom Tobelhof, im musikalischen Lustspiel «Stägeli uf – Stägeli ab». Der grosse Erfolg von «Stägeli uf – Stägeli ab» freut den Theatermann gleich vierfach: als Produzent, Autor, Regisseur und Schauspieler. Er strapazierte die Lachmuskeln der Zuschauer als Hustenonkel in «Der schwarze Hecht». Zuletzt begeisterte er in der Doppelrolle des Versicherungsdirektors Zollinger bzw. des Hausdieners Guschti im Schwank von Georges Feydeau «Floh im Ohr».

In den letzten Jahren hat er auch vermehrt als Regisseur gearbeitet, so u.a. in den Produktionen „Pippi Langstrumpf“, «Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer», «Die kleine Hexe», «Emil & die Detektive» oder in den Komödien «Baby Baby, Balla Balla!», «Zwei für Eis», «Alles uf Chrankeschii», «Ausser Kontrolle» und auch in den Erfolgsproduktionen «Der schwarze Hecht», „8 Frauen“, „Die kleine Niederdorfoper“ und zuletzt «Floh im Ohr».

www.erichvock.ch 

Viola Tami  -  Luisli

Ihre Tochter

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Das Multitalent begann bereits mit 15 Jahren bei Tele 24 zu moderieren. Es folgten erste erfolgreiche Schritte als Sängerin in Deutschland, bis sie schliesslich 1999 ihre Karriere als Schauspielerin in der Soap «Lüthi und Blanc» startete.

 

Seitdem gelang und gelingt es ihr spielend, in all ihren verschiedenen Betätigungsfeldern zu über­zeugen, sei es als Moderatorin von Sendungen wie People (SAT1), Elite Modellook (PRO7), der Countdown-Show des Eurovision-Songcontests 2013 (SRF1), The Voice of Switzerland (SRF1) oder seit nun 15 Jahren als Radiomoderatorin bei Energy Zürich. 2015 begrüsste Sie die TV-Zuschauer zu «Art on Ice» (SRF2) und führte durch die Samstag-Abend-Show «Die grössten Schweizer Talente» (SRF1). Nach «Ich schänke dir es Lied» ist Viola Tami nun Gastgeberin der Pop-Schlager-Show «Hello Again»  eine weitere grosse Samstagabendshow. In «Ding Dong» (SRF 1) reist Viola Tami quer durch die Schweiz, besucht die bemerkenswertesten Wohnformen und sorgt für die aussergewöhnlichsten Begegnungen.

Immer mehr kristallisiert sich jedoch auch Theater und Fernsehen als ihre Berufung heraus. So sieht man sie vermehrt in diversen Spielfilmen sowohl für ZDF («Der Ferienarzt im Tessin») als auch in kleineren Rollen für das Schweizer Fernsehen («Der Bestatter», «Sonntagsvierer»). Ausserdem arbeitet sie als Synchronsprecherin für Kinoproduktionen wie «Asterix bei den Wikingern» oder «Titeuf». Erstmals auf der Bühne stand sie 2005 zusammen mit Erich Vock und Maja Brunner in der Komödie «Kille Kille». Es folgten Produktionen wie «Huusfründe» mit Elisabeth Schnell und Trudi Roth oder die Rolle der Anna im Musical «La Cage aux Folles». Als Ruthli in «Die kleine Niederdorfoper» spielte sie sich in die Herzen der Zuschauer. 2014 bewies sie in ihrer ersten Theater-Hauptrolle als Braut in «Traumhochzeit» ihr komödiantisches Talent und bestätigte dieses, als verwöhntes Töchterchen Luisli, in der Erfolgsproduktion «Stägeli uf – Stägeli ab». Sie überzeugte als Iduna in „Der schwarze Hecht“ und als Hausmädchen Doris in der Erfolgsproduktion „8 Frauen“. Zuletzt begeisterte Viola Tami in der Rolle der Olly Moreen in „Die kleine Niederdorfoper“ und als Direktorsgattin Roswitha Zollinger in «Floh im Ohr».

www.violatami.ch

Fabienne Louves - Annerös

Grossmagd

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Die bodenständige Luzernerin geht seit dem Gewinn der TV-Show «Musicstar» unaufhaltsam ihren Weg. Zwei Alben, Tourneen, TV-Shows sowie hunderte Musical-Auftritte hat sie seitdem zu verzeichnen. Mit dem Song «Hemmigslos Liebe» schaffte sie zusammen mit Marc Sway ein neues Schweizer Volksliedgut und erreichte Gold.

 

Sie stand als Gret in «Ewigi Liebi» auf der Musicalbühne, spielte in mehr als 400 Vorstellungen von «Die kleine Niederdorfoper» und war 2014 erstmals in einer Hauptrolle im Theaterstück «Traumhochzeit» von und mit Erich Vock zu sehen. 2015 spielte Fabienne Louves im Bernhardtheater die urchige «Annerös» in der Erfolgsproduktion «Stägeli uf – Stägeli ab», parallel begeisterte sie das jüngere Publikum als Vogelscheuche «Hudli» in «der Zauberorgel». 2017 überzeugte sie in der Hauptrolle im Dialekt-Kindermusical «Jim Knopf & Lukas der Lokomotivführer». Ausserdem ermöglichte ihr „spock productions, Hubert Spiess & Erich Vock, in «Der Schwarze Hecht», die Köchin zu spielen.

Produzent und Regisseur Dominik Flaschka gab Fabienne die Möglichkeit, die Hauptrolle Märy in «Ost Side Story» und die bezaubernde Sally Bowles in «Cabaret» zu spielen. Mit der grandiosen Komödie «The Show Must Go Wrong» durfte sie ihr schauspielerisches Talent sogar in Hamburg im legendären «St. Pauli Theater» und in Köln im «Millowitsch Theater» zeigen. Ein weiteres Erfolgserlebnis ereignete sich im Sommer 2018, als sie auf der Thunerseebühne im Musical «Mamma Mia» die Rolle von «Ali» spielte.

Fast genau 11 Jahre nach ihrem Erfolg bei Musicstar gewann sie zudem 2017 in der SRF-Tanzshow «Darf ich bitten» erneut einen vom Publikum gewählten Titel. Und sie holte sich ausserdem zusammen mit Maja Brunner in der Sendung «Mini Beiz dini Beiz» den Sieg.

 

www.fabiennelouves.ch

Hubert Spiess - Anton Zipfelhuber

genannt Gamsbart-Toni, Brautschauer

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Der Schauspieler, Regisseur und Produzent absolvierte seine Ausbildung in Innsbruck und Wien. Anschliessend folgten Engagements am Tiroler Landestheater Innsbruck und am Volkstheater in Wien. Ein Engagement ans Sommertheater Winterthur führte ihn 1993 in die Schweiz. Anschliessend war er zwei Jahre Ensemblemitglied am Städtebundtheater Biel-Solothurn.

 

Seit 1995 leitet er zusammen mit Erich Vock die Zürcher Märchenbühne. Dort arbeitet er sowohl als Schauspieler wie auch als Regisseur. Bereits seit 20 Jahren ist Hubert Spiess aber auch als Produ­zent von Komödien tätig. 2007 gründete er mit Erich Vock zusammen die Firma spock productions gmbh. Ausserdem stand der Tiroler in Dialektschwänken auf der Bühne, so als Psychiater in «Rente gut – alles gut», als österrei­chischer Pfarrer in «Kille Kille» oder als chinesischer Kellner in «Zwei für Eis».

Mit grossem Erfolg inszenierte er in Österreich, etwa bei den Geierwally-Freilichtspielen „Marie – die Alpenrosenkönigin“, «Kaspar und die Wilderer» das Familienmusical «Ritter Rüdiger» oder zuletzt  „Lechufer – anno 1800“. Er gehörte zum Ensemble der «Friends» in «Benissimo», einer Samstagabend-Show des Schweizer Fernsehens.

Hubert Spiess überzeugte als Cabaret-Besitzer Georges im Musical «La Cage aux Folles». Ausserdem stand er als thea­terambitionierter Arzt in «Alles uf Chrankeschii» auf der Bühne und buhlte bereits 2015 als urchiger Gamsbart-Toni um die Gunst des Luisli im musikalischen Lustspiel «Stägeli uf – Stägeli ab». Er geriet als Hoteldirektor im Schwank „Ausser Kontrolle“ beinahe an den Rand eines Nervenzusammenbruchs. In „Der schwarze Hecht“ war es als Schwabe Jakob Eberle zu sehen und überzeugte als „Schaggi Baumann“ in „die kleine Niederdorfoper“ und zuletzt als zweifelhaft-charmanter Bonvivant in «Floh im Ohr». «Stägeli uf – Stägeli ab» war seine erste Arbeit als Theaterautor, zusammen mit Erich Vock.

www.hubertspiess.ch

Gabriela Steinmann - Margarethe Sprenger

genannt Kuppelgret, Heiratsvermittlerin

Gabriela Steinmann machte ihre Ausbildung im Theater für den Kanton Zürich und in den HB-Studios in New York. Anschliessend folgten verschiedene Engagements in der Schweiz (Sommertheater Winterthur, Kammerspiele Seeb, Theater für den Kanton Zürich, Zürcher Märchenbühne) und in den USA in klassischen und komischen Rollen. 1986 stand sie als Ruthli in der «Kleinen Niederdorfoper» auf der Bühne. Sie spielte die Sofie in «Vier linke Hände» und Mrs. Garfield in „Zimmer 12 A“ (Sommertheater Winterthur) und brillierte als böse Königin in «Schneewittchen».

Für spock productions stand sie als Frau Dindon in „La Cage aux Folles“ auf der Bühne,  überzeugte als Frau Baumann in „Die kleine Niederdorfoper“ oder als naive Tante Berta in „Der schwarze Hecht“ zu sehen.  Ausserdem begeisterte sie Klein und Gross in der Titelrolle der „Kleinen Hexe“.

2019 wechselte sie das Rollenfach und bewies als Mutti-Strobel in «Die kleine Niederdorfoper» ihre Wandlungsfähigkeit. Neben dem Theater ist sie immer wieder für Werbung und Synchronisationen tätig (De chlii Iisbär, Laura's Stern, Stuart Little).  Gabriela Steinmann unterrichtet seit einiger Zeit auch angehende SprecherInnen. Zuletzt alternierte sie mit Kiki Maeder als temperamentvolle Luzia Homenides de Histangua in «Floh im Ohr».

Monika Hildbrand - Paula Messerli

Nachbarin

Monika Hildbrand-Egli ist Jodlerin und Sängerin von volkstümlichen Schlagern und Liedern. Hildbrand wuchs in einer musikalischen Familie auf. Schon als Kind liebte sie den Gesang und lernte im Alter von 10 Jahren Gitarre.

Nach Sprachstudien an der Universität von Florenz und am College in London wurde sie zufällig mit dem Jodeln konfrontiert. 1974 wurde sie von Bandleader und Hotelier Joe (Julius) Schmid, dem Bruder der Geschwister Schmid, entdeckt. Danach tritt sie während 18 Jahren mit Live-Gesang und -Jodel auf der Showbühne von Schmids legendärem Hotel-Restaurant «Kindli» am Rennweg in Zürich vor internationalem Publikum auf. In den ersten Jahren genoss sie Jodelunterricht bei Klärli Schmid (Geschwister Schmid) und studierte bei der Opernsängerin May Steinhoff Stimm- und Gesangstechnik.

Mit der Bigband von Joe und Willy Schmid absolvierte Monika von 1975 bis 1993 viele Gala- Auftritte ausserhalb des «Kindli» im In- und Ausland – von Deutschland bis Kenia. Als Solojodlerin trat sie u.a. in Amerika, Thailand, Spanien und Italien auf.

Dreimal qualifizierte sich Monika für den Grand- Prix der Volksmusik von ZDF, ORF und SRG. Zweimal schaffte sie es in die internationale Final-Sendung. Es folgten viele weitere TV- und Radioauftritte. Hildbrand veröffentlichte fünf Langspielplatten/ CD’s, und sie ist auf vielen weiteren Tonträgern zu hören und schrieb auch Texte. Für ihre Produktion «Schwiizer Wunschkonzert» wurde ihr eine Goldene Schallplatte verliehen.

Roland Herrmann - Maximilian Ladrini

Ein reicher Brautschauer

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Roland Herrmann ist vielen als quirliger und frecher Kellner aus der SF DRS Serie "Café Bale" oder aus der TV-Soap "Lüthi & Blanc", wo er den Paul Nyffenegger verkörperte, bekannt.

Nach einer klassischen Gesangsausbildung folgten eine Schauspielausbildung in Basel und eine Masterclass bei Bernard Hiller in Berlin und Los Angeles. Er ist auf den Bühnen der ganzen Schweiz unterwegs: Man sah ihn im "Demokrat Läppli", in "Die Panne" von Friedrich Dürrenmatt und als Heiri in der Basler "Rhygassopere". Er spielte den Jerry in "Manche mögen's heiss", sowie bei den Thuner Seespielen den Hirschi in "Dällebach Kari" und in "Titanic" den Edgar Beane. Zudem war er als Leopold in der Operette "Im weissen Rössl" und im Musical "Anna Göldin" als Johann Melchior Kubli zu sehen.

 

Zuletzt verkörperte er im Theater Fauteuil in Basel im legendären HD-Soldat Läppli den Misli.

Hansjörg Bahl - Franz Korn

Gemeindeammann

Der Allrounder schaut auf ein abwechslungsreiches Betätigungsfeld zurück. Er arbeitete als Moderator bei SF DRS (Grafissimo) und war lange Jahre Produzent, Regisseur und Moderator der «Amag-News».

Er spielte diverse Neben- und Hauptrollen in Fernsehspielen und Samstagabendsendungen. 1976 gründete er die Werbefilm-produktionsfirma «Duo-Film», die viele nationale und internationale Auszeichnungen vorweisen kann.

Seine Schauspielkarriere startete 1963 in Deutschland. Es folgten Tourneen mit Will Quadflieg, Schaggi Streuli, Walter Roderer oder Ruedi Walter. Ob Komödie («Der verkaufte Grossvater»), Kabarett («Fackelzug») oder Musical («Hotel Happy End»): Hansjörg Bahl fühlt sich überall zu Hause.

Ausserdem spielte er 1989 den Räuber-Seppli in der «Kleinen Niederdorfoper» im Zürcher Corso-Theater. Grossen Erfolg hatte er als Generaldirektor Eduard Tobler in der Komödie «Drei Männer im Schnee» von Erich Kästner. Er überzeugte als Polizeikorporal Meier III oder als Herr Wiederkehr in „Die kleine Niederdorfoper“ genauso wie schon 2015 als diplomatischer Gemeindeammann Franz Korn im musikalischen Lustspiel „Stägeli uf – Stägeli ab“ oder als Jubilar Albert Oberholzer in „Der schwarze Hecht“. Zuletzt brillierte er als Etablissement-Besitzer in «Floh im Ohr». Wenn er nicht auf der Bühne steht, widmet er sich leidenschaftlich seinem Hof und seinen Tieren in seiner zweiten Heimat Frankreich.

Vincenzo Biagi - Siegried Selig

Dorfpfarrer

Der vielseitige Komödiant steht seit über 50 Jahren auf der Bühne. Er wurde am Bühnenstudio Zürich ausgebildet und begann seine Laufbahn als Schauspieler und Sänger am Stadttheater Chur. Es folgten Engagements am Stadttheater St. Gallen, am Zürcher Schauspielhaus und am Stadttheater Zürich (heute Opernhaus). In den 19 Jahren, in denen er am Theater für den Kanton Zürich engagiert war, spielte er unzählige unterschiedliche Rollen, darunter den Zirkusdirektor Obolski im“ Schwarzen Hecht“ oder die Titelrolle in Lessings «Nathan der Weise».

 

Seine Wandlungsfähigkeit stellt er regelmässig in den Stücken der Zürcher Märchenbühne unter Beweis, so in verschiedensten Rollen von „Pippi in Taka-Tuka-Land“ über die „Die kleine Hexe“ und zuletzt als „König Pumponell“. Des Weiteren ist seine unverkennbare, sonore Stimme in Hörspielen und Werbespots zu hören. In den letzten Jahren stand er in den Komödien „Huusfründe“, „Sunny Boys“ oder „Scho wieder Sunntig“ auf der Bühne.

Vincenzo Biagi brillierte als unbequemer Patient in „Alles uf Chrankeschii“ und als aufsässiger Zimmerkellner in „Ausser Kontrolle“ und begeisterte schon 2015 als trinkfester und tanzfreudiger Pfarrer Selig im musikalischen Lustspiel „Stägeli uf – Stägeli ab“.  Vincenzo Biagi erfreute die Zuschauer*innen als Goldschmied und Heilsarmist Herr Hagenbuch in «die kleine Niederdorfoper» und berührte als rheumageplagtes Faktotum in «Floh im Ohr».

Daniel Bill - Dr. Ulrich Wilhelm Kanter

Advokat

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Daniel Bill machte seine Ausbildung an der Schauspielakademie Zürich. Es folgten Engagements am Stadttheater Bern und Basel, gefolgt von Gastverträgen im Bernhard-Theater und Theater am Hechtplatz, Zürich. Neben seiner Tätigkeit am Theater und als Sprecher arbeitet er auch immer wieder für TV und Kino, u.a „Die letzte Pointe“ (Rolf Lyssy), «Der Bestatter», «Tatort», «Alarm für Cobra 11», «Lüthi und Blanc», «SOKO 5113» oder «Ein Fall für zwei».

Seit 2006 spielt er regelmässig in den Produktionen von Karl’s Kühne Gassenschau, so in „Silo8“, „Fabrikk“ und zuletzt in «Sektor1“. Er spielte bei der Zürcher Märchenbühne in «Aladdin und die Wunderlampe», «Räuber Hotzenplotz», „Froschkönig“,  „Pippi Langstrumpf“ oder «Urmel aus dem Eis». Er überzeugte im musikalischen Lustspiel «Stägeli uf – Stägeli ab», im Schwank „Ausser Kontrolle“, in „Der schwarze Hecht“ oder als Bunker-Willy in „Die kleine Niederdorfoper“. Zuletzt brachte er in «Floh im Ohr» als Schotte Rugby das Publikum zum Kreischen.

www.danielbill.com

Tiziana Gulino - Stine

Eine Magd

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Im April 2014 gewann die damals 17- Jährige Tiziana Gulino die 2. Staffel von ’’The Voice Of Switzerland’’. Die ganze Schweiz fieberte mit!

Es folgten aufregende Jahre und zahlreiche musikalische Engagements auf den verschiedensten Bühnen der Schweiz. Die inzwischen 26-jährige Unterländerin steckt voller Überraschungen.

Im Frühling 2017 spielte sie im erfolgreichen Schweizer Musical «Ewigi Liebi» die Rolle des quirligen Bauernmädchens «Gret». Im September 2018 erschien ihr zweites Album mit italienischen und englischen Songs und Im Herbst 2018 folgte ein Engagement als Nonne im Musical «Sister Act». 2019/2020 spielte sie im Cast des Grosserfolgs von spock productions,  «Die Kleine Niederdorfoper» im Bernhardtheater Zürich die Rolle der leichten Dame «Bianca».

Neben einzelnen schauspielerischen Engagements wird Tiziana als Sängerin für Corporate Events und sehr oft für Hochzeiten engagiert, wo sie leidenschaftlich für Gänsehautmomente sorgt. Die Arbeit mit Kindern liegt ihr besonders am Herzen, so hat sie diverse musikalische Projekte für Kids und inspiriert schon die Jüngsten mit ihrer Musik und Persönlichkeit. Seit Dezember 2021 ist sie Mitglied der langjährigen Acapella Formation A-Live und tourt seit April 2022 mit einem neuen Mundart Programm durch die Schweiz.

Nun freut sie sich auf eine neue schauspielerische Herausforderung unter der Regie von Erich Vock in «Stägeli Uf- Stägeli Ab» und kann es kaum erwarten wieder auf der Schauspielbühne zu stehen.

Thomas Meienberg - Korbinian Moos

Melker

Der geborene Chamer lebt und arbeitet als freischaffender Schauspieler in Zürich. Nach dem Besuch der Schauspielakademie in Zürich war er zunächst zwei Jahre am Theater für den Kanton Zürich engagiert. Seither ist er regelmässig in Produktionen des Bernhard-Theaters («Hotel Happy End»), des Sommertheaters Winterthur («Der Hexer») und der Zürcher Märchenbühne (u.a. in der Titelrolle «Räuber Hotzenplotz») zu sehen. 

Neben seiner Bühnentätigkeit hat er auch immer wieder Gastauftritte in Produktionen des Schweizer Fernsehens SF («Punkt CH») und in Werbefilmen. 

Für spock productions stand er u.a. im Erfolgsmusical «La Cage aux folles» auf der Bühne und überzeugte sowohl als «Räuber-Seppli» als auch als Polizeikorporal Müller III in «Die kleine Niederdorfoper». Zuletzt schlüpfte er in die Rolle des Versicherungsarztes in «Floh im Ohr»

Sabrina Kern - Hedi Moos

Seine Nichte

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Sabrina Kern ist in Zürich aufgewachsen und spielt Theater seit sie ein Dreikäsehoch ist. Nebst ihrem Bachelor an der Universität Zürich, liess sie sich als Schauspielerin und Musicaldarstellerin ausbilden an der SAMTS in Zürich sowie der American Academy of Dramatic Arts in Los Angeles. Dort wurde sie schon bald von Hollywood-Regisseur Darren Lynn Bousman (SAW II, III & IV) entdeckt. Für Bousman spielte sie die Hauptrolle im interaktiven Theater THE TENSION EXPERIENCE und in seinem neusten Kinofilm ST AGATHA die Titelrolle der Agatha. Es folgten Rollen in diversen bekannten Theater und Filmen in Los Angeles. Auch in namhaften Schweizer Theater- und Musicalproduktionen war Sabrina bereits zu sehen, sei es als Priska Proll in ENGELBERG von Peter Freiburghaus, als Karin in EINE SEEFAHRT DIE IST LUSTIG, als Frenchie im Kultstück GREASE, als Ruthli in DIE KLEINE NIEDERDORFOPER oder zuletzt als Cindy in HEIWEH-FERNWEH. Nun freut sich die Zürcherin wieder unter der Regie von Erich Vock spielen zu dürfen als Hedi Moos in STÄGELI UF – STÄGELI AB.

Stephan Luethy - Arme-n-Armin

Knecht

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Seit seinem Musicalstudium in Bern ist der gebürtige Uetendorfer regelmässig auf den unterschiedlichsten Musicalbühnen der Schweiz zu Hause. So spielte er u.a. in den Uraufführungen von HEIDI (Geissenpeter), DIE SCHWARZEN BRUDER (Anselmo Rossi), EWIGI LIEBI (Bert), ALPEROSE (Michi), MEIN NAME IST EUGEN (Eglikurt & Cover Eugen), sowie in DALLEBACH KARI. Weitere Auftritte führten ihn nach Thun und St.Gallen in Produktionen wie WEST SIDE STORY (Baby-John) und SUGAR (Hotelpage).
Nicht minder häufig ist er aber auch im deutschsprachigen Ausland engagiert – einige seiner grösseren Stationen dabei waren WICKED (Moq) in Stuttgart, CATS (Skimbleshanks) in Tecklenburg, HAIRSPRAY (Fender) in Merzig oder die Tourneeproduktion von SHREK (Pinocchio). Die vergangenen vier Sommer verbrachte er jeweils an den Gandersheimer Domfestspielen, wo er die Titelrolle in PETER PAN verkörperte und in Stücken wie SATURDAY NIGHT FEVER (Bobby C), ADDAMS FAMILY (Pugsley Addams) und DAS DSCHUNGELBUCH (Mogli) zu sehen war.

Besonders gerne kehrt Stephan aber immer wieder nach Zürich zurück und spielte hier beispielsweise den Guschti mit de Hupi in EMIL UND DIE DETEKTIVE, Thommy in PIPPI  LANGSTRUMPF, Tim Tintetolgg in URMEL AUS DEM EIS und den Kleinganoven Zungen-Miggel in DIE KLEINE NIEDERDORFOPER.

Christian Menzi - Johnny

Ein junger Mann aus Amerika

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Der gebürtige Glarner hat seine Musicalausbildung an der StageArt Musical & Theatre School (SAMTS) in Adliswil erfolgreich abgeschlossen. Weitere gesangliche und schauspielerische Impulse holte er sich bei der Zürcher Hochschule der Künste in Form eines zweijährigen Performance-Nachdiplomstudiengangs sowie am Giles Foreman Centre for Acting in London. Erste Bühnenerfahrung sammelte er bereits mit 16 Jahren als Solist und Pianist im Gospelchor, in diversen Bandformationen und als Studiosänger. In Musiktheaterproduktionen war er unter anderen in «My fair Lady», «Im weissn Rössl», «Der Zigeunerbaron», «Die Fledermaus», «Songs for a new world», «Der Zauberer von Oz», «Die drei von der Tankstelle», «Fame», «Eldorado», «Stägeli uf - Stägeli ab», «Io senza te», «Der Schwarze Hecht», «Copacabana», «Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer», «Die kleine Niederdorfoper», «Heiweh - Fernweh», in der Komödie «Monsieur Claude und seine Töchter», «HD Soldat Läppli» und zuletzt in «Generation ohne Abschied» zu sehen.

Oliver Keller - Musiker

Gitarre

Oliver Keller aus Zürich ist seit über 15 Jahren gefragter Studio- und Live-Gitarrist mit Tourneen im In- und Ausland sowie zahlreichen TV-Auftritten (z.B. Sing meinen Song – das Schweizer Tauschkonzert).

In seinem Portfolio sind auch über ein Dutzend Theater- und Musical-Produktionen in renommierten Theatern, wie Theater St. Gallen oder auch Raimund Theater Wien zu finden.

Daniel Häusler - Musiker

Klarinette / Saxophon

Dani Häusler wurde 1974 in Zug geboren und ist in Unterägeri aufgewachsen. Er begann mit 11 Jahren Klarinette zu spielen. Bald darauf tritt er mit den Gupfbuebä regelmässig an allen möglichen Anlässen auf. 1989 folgte das Klarinettenstudium bei Gian-Battista Sisini am Konservatorium Luzern, wo er 1994 das Lehr- und 1996 das Konzertdiplom erlangte.

 

Ab 1997 rege Zusammenarbeit mit Markus Flückiger (Schwyzerörgeli). Mit Pareglish und Hujässler mischten sie die Schweizer Volksmusik auf und beeinflussten sie nachhaltig. Dani Häusler ist als Berufsmusiker hauptsächlich in und um die Schweizer Volksmusik aktiv. Seine festen Formationen: Hujässler, Hannelimusig, Gupfbuebä, Dani Häusler-Komplott. Einem breiten Publikum bekannt wurde er als Band-Leader der SRF-Husmusig in der TV-Sendung SRF bi de Lüt - live, und als Redaktor bei der SRF-Musikwelle. Als Musiklehrer ist er an der Musikschule Schwyz, am Haus der Volksmusik in Altdorf und an der Musikhochschule Luzern - Musik tätig. Daniel Häusler wurde mit den „Goldenen Violinschlüssel“ 2017 ausgezeichnet.

www.danihaeusler.ch

Luca Leombruni - Musiker

E-Bass/ Kontrabass

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Der Bassist Luca Leombruni aus Winterthur studierte 1990 am American Institute of Music in Wien und am BIT in Los Angeles 1993-94 (Vocational Honors Abschluss) – Klassischer Kontrabass-Unterricht bei Harald Friedrich. 1998 spielte er in Dieter Moors Late Night Band im Schweizer Fernsehen SF DRS. Später war er als Sideman mit zahlreichen Künstlern aus der heimischen Pop-, Rock- und Bluesszene unterwegs, u.a. mit Michael von der Heide, Emanuela Hutter, Marco Rima, Sina, Baschi, Marc Amacher, Vera Kaa, Christina Jaccard, Sam Singers sowie Admiral James T.

Zudem war er als Bassist Teil verschiedener Produktionen im Bereich Show und Musical: Theater St. Gallen (Tanz der Vampire, Priscilla), Walenstadt (Die Schöne&das Biest), Ewigi Liebi, Io Senza Te, Spock productions im Bernhard Theater (Die Kleine Niederdorfoper, La Cage aux Folles, Der Schwarze Hecht), Zirkus Knie, Ohlala, Salto Natale, Knie Musical, Nota-Bene Orchester, Musikkollegium Winterthur, Orchester Reto Parolari und viele weitere.

Luca Leombruni ist in der Schweizer Musikszene ein engagierter und gefragter Mitmusiker und bereichert mit seinem Instrument und seiner Musikalität zahlreiche Bands der Stilrichtungen Pop, Jazz, Blues, Musical und Rock gestalterisch auf höchstem Niveau.

 

www.lucaleombruni.ch